Die fünf Ebenen des anthroposophischen Menschenbildes

Was sind die fünf Ebenen des anthroposophischen Menschenbildes?

Inwiefern sind sie jeweils Ausdruck des menschlichen Seins?

Wie kann man sie positiv und negative beeinflussen?

Es freut mich sehr, dass ich hier das Menschenbild der Anthroposophie vorstellen darf. Worum es dabei geht, steckt schon im Namen: „anthropos“ heißt auf Griechisch der Mensch, „sophia“ heißt Wissen, Kunde, Weisheit, Erkenntnis. Zentrales Anliegen der Anthroposophischen Medizin ist es, die Erkenntnis vom Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Viele Krankheiten entspringen einer

  • nicht zureichenden Pflege und Behandlung des physischen Leibes,
  • andere sind gestörten Lebensrhythmen geschuldet
  • wieder andere haben mit schlechten Beziehungen zu tun.

Die unterschiedlichen Daseinsebenen, auf denen wir agieren, jeweils anamnestisch zu erfragen, gehört zum Grundkonzept dieses Menschenbildes:

Wie weit verhält sich jemand auf diesen Ebenen gesund oder unterliegt ständiger Selbst- und Fremdkränkung?

1. Genetisch-physisch-körperliche Ebene:

Diese Ebene umfasst die Genetik, die Umwelt sowie die Epigenetik. Steiner hat bereits von den Phänomenen der Epigenetik gesprochen, obwohl es das Wort noch gar nicht gab (vgl. Waldorfpädagogik: Pädagogischer Umgang mit den fünf Ebenen des Menschseins). Er betonte immer, dass das Erbgut wandelbar sei, dass es keine fixe Größe darstelle – man werde das noch herausfinden, was zu seiner Zeit, die dem genetischen Determinismus huldigte, undenkbar war. Er nannte drei Faktoren, die das Erbgut verändern:

  • Immunstimulierung durch Fieber. Wir wissen heute aus der Immunologie, dass die Immunparameter durch Fieber stimuliert werden, dass bestimmte Genbezirke, die vor einem Fieberschub noch geblockt waren, nach dem Fieberschub reagieren.

  • Alle Sinneseindrücke, die über die Nachahmung bis in die Organbildung hinein wirken. Er wusste damals noch nichts von den Spiegelneuronen, beschrieb sie aber in ihrer Funktion, indem er sagte, das Kind müsse alles nachahmen und jede Nachahmung stelle eine physiologische Tätigkeit dar, durch die sich die Konstitution des Kindes ändert.

  • Er war fest davon überzeugt – und das wird heute von der Beziehungs- und Bindungsforschung bestätigt – dass letztlich die Individualität des Kindes selbst das Erbgut so „komponiert“, wie es für das Leben dieses Menschen stimmig ist .

Individualität als Dirigent des Orchesters der Gene

Den ersten Hinweis in der Schulmedizin auf die Richtigkeit von Steiners Annahmen fand ich, als im Jahr 2000 das sogenannte „Human genom projekt“ veröffentlicht wurde – eine 10jährige Arbeit zur Entschlüsselung des menschlichen Genoms. Dazu gab es einen Sonderband von der Zeitschrift „nature“, den ich mir aufhob. Denn dort stand im Editorial, dass das Erbgut viel simpler aufgebaut und viel weniger spezifisch sei, als man dachte. Die große Enttäuschung sei, dass man das Entscheidende nicht gefunden habe: das Regulator-Gen, das für die Gesamtgestalt und für die Form der einzelnen Organe zuständig ist. Dort hieß es so schön: „Die Gene funktionieren wie ein gutes Orchester, nur kennen wir den Dirigenten nicht.“

Steiner sagte seinerzeit, die Individualität des Kindes wäre dieser Dirigent (vgl. Erziehung: Dimensionen der Erziehung). Das ist heute über die Resilienz- und Salutogenese-Forschung weitgehend belegt: Unabhängig von Erbgut und Milieu fällt immer der Mensch die letzte Entscheidung, ob ihm eine frühkindliche Schädigung oder ein die Entwicklung beeinträchtigender schwerer Milieuparameter zum Schaden gereicht oder ob er dadurch stärker wird. Alles hängt von seiner (mitgebrachten) menschlichen Kompetenz ab und davon, ob diese Kompetenz im Umfeld auf eine entsprechende Resonanz trifft. Man hat herausgefunden, dass nicht Pflege oder Gene die wichtigsten Schutzfaktoren - und damit entscheidend für eine gesunde menschliche Entwicklung –, sondern eine gute Beziehung. Die von Steiner genannten Qualitäten wurden von der Bindungsforschung bestätigt. Eine gute Beziehung wird von Ehrlichkeit, liebevollem Interesse für und Respekt vor der Integrität, der Autonomie und den Grenzen des anderen geprägt.

Zwölf Sinnesbezirke

Das betrifft alles die physische Ebene und vor allem die Sinne. Wir unterscheiden im Anthroposophischen Menschenbild zwölf Sinnesbezirke (vgl. Sinne(spflege): Zwölf Sinnestätigkeiten – Sinnespflege): Man kann das Ich eines anderen als Kraftgefüge wahrnehmen über den Ich-Sinn, Gedanken über den Gedanken- oder Begriffssinn, Worte über den Wort- oder Lautsinn. Wir können hören, sehen, riechen, schmecken und verfügen über einen Wärmesinn, einen Gleichgewichtssinn, einen (Eigen)bewegungssinn, einen Lebenssinn und einen Tastsinn. Alle diese Sinne sind entscheidend an Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers beteiligt. Die sogenannte Sinneslehre ist ein umfassendes Gebiet. Dieser Aspekt spielt im Raum.

2. Ätherisch-zeitliche Ebene

Diese Ebene betrifft die Zeit. Es ist nicht egal, wann man etwas macht – alles zu seiner Zeit: Hierher gehört der Begriff der altersentsprechenden Erziehung sowie die Berücksichtigung von Rhythmen wie gesunde Essens- und Schlafenszeiten. All das wird zusammengefasst unter dem Begriff Biorhythmik. Dieses Gebiet wird in der Waldorfpädagogik sehr ernst genommen: Welche Unterrichtsstunden worauf folgen, aber auch das Thema des altersentsprechenden Lehrplans gehört hierher – der Lehrplan, nicht vom Wissensinhalt her gesehen, sondern im Sinne einer Lehrplan-Physiologie (vgl. Waldorfpädagogik: Entwicklungsphasen und Pädagogik im Schulalter):

Für welche seelische Erfahrungswelt ist ein Kind mit 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 Jahren empfänglich?

Wann sollte was unterrichtet werden, sodass das Kind dadurch altersentsprechend seelisch geweckt wird und altersentsprechende Fragen wachgerufen werden als „Nahrung“, die ein Mensch in einem bestimmten Lebensalter braucht?

Das ist ein komplexes Gebiet, weshalb es auch den Schularzt gibt, der Lehrer und Eltern im Bereich der primären Prävention berät, sprich: wie sie gesunde Erziehung durch gesundende Zeitabläufe begleiten können.

Lebensrhythmen des Menschen

Steiner stellt zu den heute bekannten Rhythmen den Bezug zum Menschen her:

  • Das Ich lebt im 24-Stunden-Rhythmus (vgl. Lebensrhythmen: Pflege des Tagesrhythmus),

  • unsere Seele im Wochenrhythmus (vgl. Lebensrhythmen: Der Wochenrhythmus): Wenn man etwas seelisch verarbeiten muss, braucht man mindestens eine Woche dafür – das bekommt man nicht an einem Tag hin.

  • Die Lebensorganisation wird auch Ätherleib genannt und folgt dem 4-Wochen-Rhythmus (vgl. Lebensrhythmen: Der Monatsrhythmus), d.h., wenn man eine gute Gewohnheit annehmen will bzw. eine schlechte ablegen, braucht das vier Wochen. Gute Gewohnheiten haben einen stabilisierenden Einfluss auf den Ätherleib.

Ätherleib ist ein von Steiner benützter Terminus, der auf das blaue Himmelslicht zurückgeht. Er sagt, alles Leben auf der Erde wie z.B. die Chlorophyll-Assimilation von Licht, findet unter Einfluss des durchsonnten blauen Himmels der Atmosphäre statt. Sie ist die direkte Energiequelle des gesamten Lebens. Deswegen sprechen wir vom Ätherleib.

3. Seelisch-astrale Ebene

Die wesentlichen Beziehungs- oder seelischen Faktoren sind empfundene Ehrlichkeit, liebevolles Interesse, Respekt vor der Autonomie. Entscheidend ist dabei jeweils, dass man die Ehrlichkeit eines anderen zu fühlen imstande ist. Denn die Seele umfasst primär die Gefühlsebene. Was man nicht fühlt, ist für den Betreffenden nicht real. Dasselbe gilt für das Interesse – das erst Liebe ist, wenn man den anderen meint und nicht insgeheim sich selbst – und es gilt auch für den Respekt vor der Freiheit, der Autonomie, des anderen. Wenn man sich frei, geliebt und verstanden, aber auch ehrlich behandelt fühlt, kann man mit Goethe sagen: „Ich fühlte mich in Deinen Augen gut.“ Das bescheinigte er seiner Geliebten.

Die uns anvertrauten Kinder und Patienten sollten sich in unseren Augen gut fühlen und nicht von oben herab angeschaut mit distanziertem, gleichgültigem Blick. Es gibt so viel Zweifel, Spott, Zynismus, aber auch so viele Ängste, die eine gesunde Beziehung verstellen und das Gefühlsleben korrumpieren. Das wieder freizulegen ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit.

4. Individuelle Ich-Ebene

Das Ich ist das entscheidende Zentrum dieses Menschenbildes. Wir benennen mit „ich“, was wir uns selber zusprechen:

  • Ein Kind erkennt schon mit drei Jahren: Ich bin.

  • Ein Neunjähriges fühlt zum ersten Mal die Einsamkeit des Ich-Seins, fühlt sich plötzlich nicht mehr selbstverständlich zur Familie gehörig: Es fühlt zum ersten Mal das Alleinsein, das Ausgesetzt-Sein, die Verwundbarkeit als Ich.

  • Mit 16 fühlt man erstmals die Verantwortung für das eigene Ich, für das, was man denkt, was man will. Man sagt nicht mehr alles frei heraus, sondern prüft, ob etwas stimmt. Woher weiß ich, dass etwas stimmt? Man fühlt sich plötzlich für sich und das, was man tut, verantwortlich.

  • Zwischen 20 und 23 – das sind statistische Mittelwerte – beginnt man ernsthaft die eigene Existenz zu hinterfragen.

Man stellt das eigene Ich selbst in Frage. Das ist ganz typisch, kann auch später im Leben auftreten, aber Anfang Zwanzig ist es oft so, dass junge Leute ihr Leben ernsthaft hinterfragen: Wozu all das? Will ich das überhaupt und wenn ja, warum? Sie suchen nach ihrer Identität und wollen sie in allem selbst bestimmen: spirituell, seelisch, wertemäßig, beziehungsmäßig. Wer diese Themen für sich durcharbeitet, kann dann auch formulieren, was er unter diesem Ich versteht.

Aus Sicht der Anthroposophie sind wir Menschen dazu aufgerufen immer menschlicher zu werden, uns als „Werdewesen“ zu begreifen. Der Mensch unterscheidet sich wesentlich von Mineralien, Tieren und Pflanzen, von allem, was die Natur bietet, durch ein Merkmal: durch seine Unvollkommenheit. In der Natur ist alles vollkommen, keines der uns umgebenden Naturwesen könnte schöner oder perfekter sein – es sei denn es ist umweltbedingt geschädigt. In vielen Hochreligionen wurden Tiere aufgrund ihrer Vollkommenheit als Götter verehrt.

Der Mensch ist dagegen unvollkommen: Kein Mensch könnte von sich sagen, er wäre vollumfänglich Mensch. Jeder ist sich bewusst, dass er noch menschlicher sein könnte und sollte. Deshalb ist das Credo der Anthroposophie: Wahrhaft Mensch werden zu wollen. Zu lernen, die eigenen Werte zu bestimmen und daraus das eigene Leben menschenwürdig zu gestalten. So auf die eigene Umwelt zurückzuwirken, dass menschliches Leben unterstützt und nicht gekränkt und bedroht wird.

5. Spirituelle Ebene – Quinta Essentia

Paracelsuns nannte diese fünfte Ebene die „Quinta Essentia“ (vgl. Anthroposophische Medizin: Fünf elementare Perspektiven der Medizin). Diese Ebene ist zentral für das Anthroposophische Menschenbild: Unser Denken, Fühlen und Wollen sind nicht körperlicher Natur und auf den Körper beschränkt, sondern können von jedem, der sich nur ein wenig auf sich selbst besinnt, als außerkörperlich erlebt werden.

Kinder erleben ihr Metabewusstsein oder Metagedächtnis zum ersten Mal mit 9 Jahren. Das hängt mit dem genannten Gefühlserlebnis zusammen. Sie sehen sich plötzlich wie von außen und fühlen sich ihrer Familie und ihrem Freundeskreis nicht mehr selbstverständlich zugehörig. Sie fragen plötzlich, warum sie in diesem Zusammenhängen sind. Natürlich reflektieren die Neunjährigen das noch nicht. Aber die 23Jährigen tun es, sie stellen sich total infrage – und das kann man nur, wenn man sich als „außer sich“ erleben kann.

Das Denken, Fühlen und Wollen als außerkörperliche Kompetenzen entdeckt zu haben, dass das Gehirn Gedanken, Gefühle und Absichten nicht hervorbringt, sondern sie spiegelt, dass der Mensch eine gedankliche, gefühlsmäßige, intentionale Aura hat, einen mehr oder weniger „heiligen Schein“ von Gedanken, Gefühlen und Bestrebungen, die wirklich außerkörperlich sind, ist Steiners ganz große Entdeckung. Darauf möchte ich im Folgenden genauer eingehen.

Drei Entwicklungsgesten und Denken, Fühlen und Wollen

Aus der Embryologie kennen wir drei unterschiedliche evolutive Dynamiken:

  1. die Proliferation, das reine Wachstum,

  2. die Differenzierung, z.B. das Einsprossen der Nerven oder die Differenzierung in männlich und weiblich,

  3. die Integration aller Teile zu einem Gesamtbild.

Sie haben wesentlich mit dem Denken, Fühlen und Wollen zu tun. Steiner sagt,

  1. Gedanken seien umgewandelte Wachstums- und Regenerationskräfte des Körpers (Proliferation), die im Körper nicht mehr gebraucht und deshalb leibfrei würden. Man wachse mit ihrer Hilfe fortan geistig weiter, denn sie stehen jetzt als außerkörperliche Gedankenkompetenz zur Verfügung und ermöglichen das geistige Wachstum des Menschen.

  2. das außerkörperliche Gefühlsvermögen bilde sich aus leibfrei gewordenen, umgewandelten Differenzierungskräften, die den Körper bis zur Pubertät durchgestaltet haben, und nun im Fühlen Polarisierung – Sympathie, Antipathie, Harmonie, Disharmonie, das gesamte Spiel der Gefühle – ermöglichen. Es bildet die Grundlage für Empathie, weil man erst dann wirklich mitfühlen kann mit anderen.

  3. Entsprechendes gelte für die Ich-Kompetenz des freien Wollens, das als leibfrei gewordene Integrationskraft die Basis für Selbstbestimmung ist, als Willenskompetenz, die eigene Entwicklung im Sinne einer Übereinstimmung von Denken, Fühlen und Handeln selbst in die Hand zu nehmen.

Dieses real geistig-körperliche Konzept der Doppelnatur des Menschen bildet die Basis des Anthroposophischen Menschenbildes. Diese Doppelnatur wird auch in dem schönen Gedicht von Juan Ramon Jimenez treffend beschrieben:

Ich bin nicht ich.
Ich bin der, der an meiner Seite geht,
ohne dass ich ihn erblicke,
der sanftmütig schweigt, wenn ich rede,
den ich oft suche,
den ich oft vergesse,
der verzeiht, wenn ich hasse,
der umherschweift, wo ich nicht bin,
der aufrecht bleibt, wenn ich sterbe.

Inkarnation…

Als Geste ausgedrückt: Wir Menschen kommen aus einer geistigen Welt, Leben, Seele und Geist verbinden sich bei der Zeugung mit einem physischen Keim und bauen ihn im Zuge der Embryonalentwicklung auf. Nach der Geburt müssen wir uns im Zuge der Inkarnation mit Erbgut und Milieu auseinandersetzen. Im Laufe des Wachsens und Reifens treten die nicht mehr benötigten Wachstumskräfte heraus aus dem Leib und werden zu Gedanken-, Gefühls- und Willenskräften, wodurch man lernen kann, sich geistig selbst zu finden und selbst zu bestimmen. Wir entwickeln ein individuelles Denken, Fühlen und Wollen – individuell deshalb, weil diese Kompetenz den Lebenskräften unseres eigenen Körper entstammt. Je älter wir werden, desto mehr Kräfte verlassen den Körper (vgl. Entwicklung: Stadien der menschlichen Entwicklung).

… und Exkarnation

Wenn wir sterben, wird auch der letzte Rest an Lebenskräften leibfrei: Das spirituelle Kraftgefüge, das den Körper lebenslang unterhalten und zusammengehalten hat, tritt heraus und macht in der geistigen Welt eine Metamorphose durch, verwandelt seinen Seins-Zustand und gehen als außerkörperliches Leben, Seele und Geist in die geistige Welt ein, während der Körper ziemlich rasch zerfällt.

Und da wir nie in einem Erdenleben ganz Mensch werden können, geht dieser Prozess selbstverständlich weiter durch wiederholte Erdenleben – aber mit dem klaren Ziel, immer menschlicher zu werden, immer autonomer, immer ichhafter (vgl. Entwicklung: Entwicklungsgedanke und Wiederverkörperung). Bernd Rosslenbroich hat kürzlich in einem wunderbaren Buch1 nachgewiesen, dass die gesamte Evolution die Autonomie fördert und im Menschen gipfelt, der unausgesetzt an seiner Befreiung arbeitet. Angesichts der vielen Krisen und Krieg spüren wir aktuell wieder ganz deutlich, wie wenig wir im Hinblick auf eine echte Befreiung der Menschen erst geleistet haben und wie viel noch vor uns liegt.

Vgl. Vortrag „Das anthroposophische Menschenbild“, 2014

  1. Bernd Rosslenbroich, On the Origin of Autonomy. A New Look at the Major Transitions in Evolution. Heidelberg, New York: Springer; 2014./li>